Jugendfeuerwehren informieren sich über „Cybermobbing“

Ein ganz besonderer Dienst stand am vergangenen Mittwoch für die Jugendlichen der Jugendfeuerwehren Waltringhausen und Riehe auf dem Programm. Unter der Leitung des Waltringhäuser Jugendwartes Steffen Preußing begann der Dienst mit einem kurzen Einstieg in das Thema anhand der Frage: „Was ist eigentlich Cybermobbing?“.

Das Thema gewinnt in Zeiten von Internet, sozialen Netzwerken und Smartphones immer mehr an Brisanz. Laut einer Studie aus dem Jahr 2009 kennt jeder dritte Jugendlichen jemandem, der bereits über das Handy oder das Internet gemobbt wurde.

Der große Unterschied zwischen dem Cybermobbing und „normalem“ Mobbing liegt darin, dass Cybermobbing nicht nach dem Schultag endet, sondern auch Zuhause, z.B. über ICQ, Facebook oder Youtube, weitergeht. Außerdem ist der erreichte Personenkreis weitaus größer und die Verbreitung von beleidigenden Bildern oder Videos durch die meist anonym agierenden Täter ist nur schwer zu kontrollieren.

Nach dem Einstieg in das Thema schauten sich die Jugendlichen den Film „Homevideo“ (ausgezeichnet mit dem Deutschen Fernsehpreis 2011 als Bester Fernsehfilm) an, in welchem der Schüler Jakob Opfer einer Cybermobbing-Attacke wird, die sein Leben völlig zerstört.

Es folgte ein Gespräch über die Inhalte des Films sowie die Frage, wie man sich selbst vor  Cybermobbing schützen kann und was man tun sollte, falls man doch einmal davon betroffen ist.

Damit endete ein sehr interessanter Dienst, der dem ein oder anderen sicherlich die Augen geöffnet haben dürfte.

Viele interessante Informationen, wie man sich selbst im Internet schützen kann, findet ihr z.B. auf www.klicksafe.de

Text und Fotos: Steffen Preußing

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geschrieben von: am: 21.02.2012